Dortmunder Forschung als Impuls für ZEIT-Kolumne über KI-Siegel

Wie könnte eine Welt aussehen, in der kulturelle Produkte mit einem „KI-frei“-Siegel ausgezeichnet werden? Dieser Frage geht ein aktueller Beitrag der ZEIT nach – mit einer fiktiven Zeitreise ins Hamburg des Jahres 2036. Im Mittelpunkt stehen die „Human Music Awards“, die nur Werke auszeichnen, die ohne generative KI entstanden sind. Ein Logo aus Herz und Hirn signalisiert: Dieses Werk basiert ausschließlich auf biologischer Intelligenz.
Als gedanklicher Aufhänger dient dabei unser wissenschaftlicher Beitrag in den Proceedings of the AAAI/ACM Conference on AI, Ethics, and Society 2025 zu KI-Siegeln und deren Rolle für Transparenz und Vertrauen. Unsere Forschung am Lehrstuhl untersucht, wie Zertifizierungs- und Kennzeichnungsansätze gestaltet sein müssen, damit sie Orientierung bieten, Vertrauen fördern und zugleich eine große Bandbreite von Rezipienten adressiert.
Der ZEIT-Artikel zeigt, wie stark die gesellschaftliche Debatte um generative KI inzwischen auch Kultur und Kreativwirtschaft erreicht hat. Neben Überlegungen zu KI-Siegeln werden dort bereits erste Initiativen zu KI-freier Musik thematisiert.
Wir freuen uns, dass unsere Forschung als Impuls für diese Diskussion dient und einen Beitrag dazu leistet, die Zukunft von KI zwischen technologischer Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung aktiv mitzugestalten.
Hier geht es zum ZEIT-Artikel (verfügbar mit ZEIT+ Abonnement).
Hier geht es zu dem referenzierten Proceedings-Beitrag.
